Was passiert, bevor das Bier in Ihr Glas gelangt
Drei Stunden Einweichen, zwei Stunden Kochen, mehrere Tage geduldige Gärung: Jede Flasche Belzebrute birgt in sich einen präzisen, fast rituellen Ablauf, der sich fernab von neugierigen Blicken abspielt. Wir wollten diese Tür öffnen, denn ein Bier, das man versteht, trinkt man immer ein bisschen lieber.
Vom Getreide bis zum Sudkessel
Alles beginnt mit dem Malz, das geschrotet und anschließend mit sorgfältig erhitztem Wasser in unserem Maischebottich vermischt wird. Dieser Schritt, der als Zuckerreifung bezeichnet wird, bestimmt bereits den endgültigen Charakter des Bieres: Je nach den gewählten Temperaturen wird es runder, trockener oder vollmundiger. Danach folgt das Kochen, bei dem der Hopfen seine Aromen und seine Bitterkeit entfaltet, bevor die gesamte Masse in die Gärbehälter gelangt.
Eine auf Präzision ausgelegte Anlage
Unsere Anlage ist bewusst handwerklich gehalten, doch jeder Kessel, jede Sonde und jedes Ventil wurde sorgfältig ausgewählt, um von Sud zu Sud eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Nichts wird dem Zufall überlassen: Die Mengen werden gemessen, die Temperaturen überwacht und die Ruhezeiten auf die Minute genau eingehalten.
- Maische- und Filtrationskessel zur Gewinnung des Zuckers aus dem Malz
- Hopfenbehälter für das Kochen und die Bitterung
- Temperaturgeregelte Gärbehälter für eine konstante Kontrolle
- Abfüllanlage für die Abfüllung in Flaschen und Fässer
Schauen Sie doch mal genauer hin
Worte können niemals den Duft von warmem Malz oder das Brodeln eines Kessels ersetzen. Wenn Ihnen diese Geschichte etwas sagt, laden wir Sie herzlich zu einem Besuch unserer Brauerei ein – unsere Biere lassen sich in Begleitung einer Führung noch viel besser genießen. Kontaktieren Sie uns, um einen Besuch zu vereinbaren.